Wofür ist Religion gut?
(zusammmen mit Hartmut Lenhard)


Religion und Religionen gehen jede und jeden an. Religion ist nicht erst durch religiös motivierte Terroristen oder aktuelle Kriege zwischen islamischen Gruppen zum globalen Politikum geworden. Auch in Deutschland bildet das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster religiöser Prägung eine zentrale Herausforderung, die durch Tausende von Flüchtlingen verstärkt wird. Dabei kommen religiöser und weltanschaulicher Pluralismus auf der einen Seite und Säkularisierungsprozesse auf der anderen ins Spiel. Wie geht die Schule mit dieser Konfliktsituation um? Dem Religionsunterricht kommt dabei eine eminent wichtige Aufgabe zu. Er sollte ein Ort sein, in dem Schülerinnen und Schüler eine reflektierte Pluralitätsfähigkeit erwerben können. Bei der Bewältigung dieser Herausforderung soll dieser Band Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler unterstützen. Das handlungs- und produktorientierte Themenheft befasst sich fokussiert mit den weit reichenden und komplexen Aspekten von Religion und Religionen: Es nimmt Religion als einer biografischen Perspektive wahr, betrachtet kontrovers die Säkularisierungthese, fragt nach dem Begriff und Phänomenen von Religion und konfrontiert diese mit kritischen Positionen. Es beschäftigt sich mit religiös konnotierten Anforderungssituationen in der säkularen Gesellschaft. Schließlich untersucht es die Perspektive der Theologie auf Religion und den Wahrheitsanspruch der Religionen. Auch das schwierige Thema Fundamentalismus lässt es nicht aus. Eine Provokation als Auftakt und ein Theaterprojekt als inspirirender Abschluss bilden den Rahmen für diese breit gefächerte Auseinandersetzung.

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  11 Götter sollt ihr sein. Fußball als Ersatzreligion
Arbeitsmaterial

Der Film zeigt die Bedeutung, die Fußball für das Leben von Fans haben kann. Dabei wird sichtbar, wie viele Analogien es zur christlichen Kirche gibt. Die Liturgie im Stadion ähnelt oft der eines Gottesdienstes. Vom Gesang über "Gebete" bis hin zum Glaubensbekenntnis zu seinem Verein. In manchen Lebensbereichen ersetzt der Fußball sogar die Funktion der Kirchengemeinschaft. Aber eine Religion könne es niemals sein, protestiert Eugen Eckert. Er ist Stadionpastor in Frankfurt. Als Geistlicher ist er selbst fußballbegeistert und sieht die Gemeinsamkeiten zur Kirche, aber auch die entscheidenden Unterschiede: "Fußball kann sinnstiftend und glücksbringend sein, aber er kann keine Antworten darauf geben, wo wir herkommen oder was nach dem Tod passiert." Doch wie ist es für die Fans, ist für sie Fußball ihre Ersatzreligion?

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  Kirche ohne Juden
(zusammmen mit Hartmut Lenhard)


Die Rolle der Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus ist Thema in der Sekundarstufe II, in einigen Bundesländern auch schon ab Jahrgangsstufe 9. Die Annäherung erfolgt wirksam und eingängig über konkrete Lebensgeschichten einzelner Personen. Damit geht biographisches Lernen über in ein tieferes Verständnis der historischen Sachverhalte.

1. Welche Vorgeschichte hat das Thema »Kirche und Nationalsozialismus« eigentlich? Die Geschichte des Christentums ist von Anfang an auch durch religiösen Antijudaismus geprägt. Antijüdisches Denken zieht sich wie ein roter Faden vom Mittelalter über Luther bis zu Adolf Stoeckers »Christlich-Sozialer Bewegung«, in der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts christlich motivierter Antisemitismus zeigte.

2. Wie hat sich die Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus positioniert? Dazu werden die „Deutschen Christen“ näher in den Blick genommen; die Thüringer Deutschen Christen, von Leffler und Leutheuser gegründet, gab es schon ab 1928. Der thüringische Landesbischof Martin Sasse, der sogar am 9. November 1938 die Pogrome guthieß, wird konfrontiert mit dem Pfarrer Ernst Flatow, dem seine jüdische Herkunft zum Verhängnis wurde.

3. Wer hat sich in dieser Zeit für die Juden und die sogenannten »Judenchristen« eingesetzt? Der Fokus liegt hier auf Ina Gschlössl, Marga Meusel, Elisabeth Schmitz und Katharina Staritz sowie Julius von Jan und Theophil Wurm.

4. Wie kann mit der kirchlichen Schuld nach 1945 umgegangen werden? Exemplarisch steht das Verhalten der beiden Leiter des von 1939-1945 in Eisenach existierenden kirchlichen »Entjudungsinstitutes«,Siegfried Leffler und Walter Grundmann.

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»Entjudung« - Kirche im Abgrund

Bd. I: Die Thüringer Kirchenbewegung Deutsche Christen 1928-1939, kart., 470 Seiten


Bd. II: Das »Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben« 1939-1945,
kart., 484 Seiten

Studien zu Kirche und Israel,
Band 25/1 und Band 25/2,
beide Bände zusammen: 38,90 €

»[...] Die Veröffendichung der Dissertation von A. stellt die künftige Forschung zur deutschchristlichen Bewegung in Thüringen und insbesondere zum Eisenacher 'Entjudungsinstitut' und zu Walter Grundmanns Wirken in nationalsozialistischer Zeit auf eine neue Grundlage. Endlich liegt die umfassende Gesamtdarstellung vor, die es nunmehr möglich macht, auf effektive Weise Einzelforschungen zu konkreten Ereigniszusammenhängen, Gruppen und führenden Persönlichkeiten, Projekten und Aktivitäten einzelner Institutsmitarbeiter und den verschiedenenen Themenbereichen der Institutsarbeit durchzuführen, aus denen sich erst ein zutreffendes Gesamtbild dieser wahrhaft fatalen Epoche neutestamentlicher Forschungsgeschichte in Deutschland ergeben kann. [...]«
(aus der Rezension von Karl-Wilhem Niebuhr, in: Theologische Literaturzeitung 138, 12.2013, Sp. 1369-1371) 

»[...] Die vorliegende Arbeit verdient großes Lob. Es ist ein Gewinn für die Forschung, dass die Geschichte der Deutschen Christen, ihrer Exponenten und ihrer Aktivitäten so detailliert dargestellt wird. [...] Darüber hinaus wird man sicher auch im Unterricht sowie in der Erwachsenenbildung auf die zitierten Quelltexte gerne zurückgreifen. Hier ist hervorzuheben, dass der Verfasser eine Fülle neuen Archivmaterials zu erschließen und für seine Arbeit fruchtbar zu machen vermochte.[...]«

(aus der Rezension von Reiner Braun, aus: Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte Bd. 21/2014, S. 484-486)

 

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Kooperatives Lernen im kompetenzorientierten Religionsunterricht  
Kooperatives Lernen im kompetenzorientierten Religionsunterricht
(zusammmen mit Manfred Karsch)

 

Von einem kompetenzorientierten Religionsunterricht wird erwartet, dass Schülerinnen und Schüler lernen, religiös bedeutsame Phänomene wahrzunehmen und zu beschreiben. Sie sollen ferner in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen können. Wie aber soll die Lehrkraft sie dazu anleiten? Die Autoren zeigen, dass sich Unterricht, der nach dem Prinzip des kooperativen Lernens strukturiert ist, optimal eignet, um bei den Lernenden entsprechende Kompetenzen auszubilden.
Zu inhaltlichen Schwerpunkten der Kernlehrpläne werden exemplarische Aufgabenbeispiele angeboten, die sowohl nach dem didaktischen Dreischritt:
– Diagnose von Kompetenzvoraussetzungen,
– Lernarbeit zur Erarbeitung von Kompetenzen und
– Überprüfung von Kompetenzaneignung
als auch nach dem Grundprinzip des kooperativen Lernens aufgebaut sind.
So kann kompetenzorientierter, schülerorientierter und auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler fokussierter Religionsunterricht gelingen.

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Zwischen Abseits und Jenseits - Fußball und Religion
Materialien für Klasse 8—12
(zusammmen mit Constantin Klein)


Fußball-Fans »pilgern« in die »Fußball-Tempel«, zum »heiligen Rasen«, um ihren »Idolen« zu huldigen und für ein »Fußball-Wunder« zu »beten«. Die »Hand Gottes« entscheidet wichtige Spiele, nachdem das »erlösende« Tor lange nicht fallen wollte. – Was steckt hinter den Redewendungen? Worin besteht die spezielle Verbindung zwischen Fußball und Religion? Spannende Fragen — gerade im Jahr der Fußball-WM.

Ob »Fußball-Gott« Toni Turek 1954 oder Diego Maradona, der 1986 die »Hand Gottes« für sein WM-Tor bemühte: Die Bezüge zwischen Fußball und Religion sind zahlreich. In der Unterrichtseinheit wird diesen Fragen nachgegangen, wobei u.a. die Funktion von Mythen und Ritualen im Erleben der Fans, die Religiosität der Akteure selbst sowie die Berichterstattung der Medien in den Blick genommen werden. Zahlreiche strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Religion und Fußball können individuell erarbeitet und nachvollzogen werden.
Das Material leistet einen interessanten Beitrag zum Themenfeld »Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur«, das laut Kernlehrplänen des Landes NRW in allen Schulformen behandelt wird.

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  Kirche
Themenheft für den evangelischen Religionsunterricht in der Oberstufe (zusammmen mit Hartmut Lenhard)


Mit diesem Themenheft lernen Schülerinnen und Schüler, unterschiedliche Erfahrungen mit der Kirche zur Sprache zu bringen und auf dem Hintergrund der Vorstellung von Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden zu reflektieren.
Das Heft setzt den Schwerpunkt auf die zentralen Probleme, mit denen sich die Kirche in der Gegenwart und womöglich noch
stärker in der Zukunft auseinandersetzen muss. Diese werden in fünf Bausteinen entfaltet: »Kirche im Abseits?«, »Wie sieht Kirche heute aus?«, »Wege aus der Krise?«, »Wofür steht die Kirche?« und »Was wird aus der Kirche?«.
Das Thema „Kirche“ ist ein zentrales Thema im Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe. Das Themenhaft orientiert sich an den EPAs (einheitliche Prüfungsanforderungen Abitur) und dem von der EKD herausgegeben Kerncurriculum. Alle Materialien sind mit Arbeitsvorschlägen unterlegt, die weit über eine reine Textanalyse hinausgehen und zur Auseinandersetzung und zur kompetenten, urteilsfähigen Teilnahme an kirchlichen Diskussionsprozessen anregen.


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Hinweise zu meinen weiteren Publikationen finden Sie in der in der Rubrik »About«.